Nur sechs Monate lagen zwischen dem Termin für die Trauung und dem großen Tag. Elisa Richter musste ihren Look also zügig zusammenstellen — und tat es trotzdem mit Klarheit: clean, cool, ohne viel Schnickschnack. Im Gespräch erzählt sie, warum die Kleidersuche anders lief als erwartet, wieso am Ende die Accessoires den Look vervollständigt haben und wie sie sich zwischen zwei Ohrringen entscheiden musste.
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Wann hast du angefangen, dir Gedanken darüber zu machen, was du an deinem Hochzeitstag tragen möchtest?
Wir haben erst ca. 6 Monate vor unserem Hochzeitstag den Termin für die Trauung bekommen. Da die Zeit dann schon knapp war, ging es relativ schnell los. Ich wusste noch nicht konkret, wie mein Look aussehen sollte, aber ich wusste, was mir prinzipiell gefällt und was zu mir passt.
Wie war die Erfahrung, ein Kleid zu suchen — und war es so, wie du es dir vorgestellt hast?
Ganz ehrlich? Nein. Es war doch ganz anders, als ich erwartet hatte. Ich war mir von Anfang an sicher, dass lieben.achten.ehren genau meinen Stil trifft und dass ich dort am ehesten fündig werden würde. Die Mädels waren großartig, vom gesamten Ablauf bis hin zur Anprobe — aber als ich dann die für mich ausgewählten Kleider anhatte, war es doch nicht so leicht, wie ich gedacht hatte. Ich war überzeugt, ich würde hingehen, zwei oder drei Kleider anprobieren und genau wissen, welches meins ist. Ich dachte, es müsste so laufen, wie man es aus dem Fernsehen kennt: Man zieht das Kleid an und weiß sofort, das ist es, mit Freudentränen und all den Emotionen. Tatsächlich fand ich aber mehrere Kleider total toll und war anfangs eher unsicher.
Hattest du von Anfang an eine klare Vorstellung von deinem Stil, oder hat er sich erst unterwegs gefunden?
Ich wollte es clean, gleichzeitig besonders und elegant ohne viel Schnickschnack. Zudem fand ich einen tiefen Rücken und etwas Dekolleté besonders. Aber ich wusste nicht konkret, wie es aussehen sollte. Erst während der Anprobe wurde es für mich immer konkreter.
Woran hast du gemerkt, dass es das richtige Kleid ist?
Mein anfängliches Favoritenkleid wurde tatsächlich noch von einem anderen Kleid übertroffen. Letztendlich war es klar, als ich es anhatte: Das ist es — es hatte alles, was ich mochte und was mir wichtig war, aber vor allem hat es mich widergespiegelt und zu 100 % zu mir gepasst. Und dann war da tatsächlich dieses Gefühl — das ist mein Kleid. Spätestens als ich in die Gesichter meiner Begleitungen geschaut habe, war es auch für mich eindeutig.

Wie würdest du dich als Braut beschreiben — und hat die Hochzeitsplanung dein Bild davon verändert?
Clean, cool, modern. Wenn man in dieser Hochzeits-Bubble ist, ist es krass, wie viel Input und Inspiration man von allen Seiten bekommt. Ich glaube, meine Stärke ist, dass ich weiß, was ich mag und was zu mir bzw. zu uns als Paar passt. Daher konnte ich meinem Stil die ganze Zeit treu bleiben.
Was war der am meisten unterschätzte Teil, den gesamten Look zusammenzustellen?
Definitiv die Wahl des passenden Schmucks. Ich finde, Schmuck kann den Look komplett verändern, manchmal auch ablenkend oder überladend wirken. Gleichzeitig kann er aber auch genau das Highlight sein, das den Look perfekt abrundet. Daher bin ich super glücklich, dass ich den für mich perfekten Schmuck bei ENA finden konnte.
Das Kleid kommt meistens zuerst. Was hat deinen Look am Ende wirklich vervollständigt?
Tatsächlich die Accessoires. Ich fand mein Kleid so toll, dass ich es den gesamten Tag über in verschiedenen Looks tragen wollte. Zur Trauung habe ich einen langen Schal getragen, für abends hatte ich mir stattdessen Ärmel schneidern lassen. Außerdem habe ich meine Ohrringe von ENA geliebt. Ich konnte mich tatsächlich am Anfang nicht entscheiden, welche ich zu meinem Look schöner fand. Die Pear 01 etwas cooler, die No.03 etwas eleganter. Tatsächlich habe ich mich erst morgens, nachdem ich das Kleid angezogen hatte, für die Pear 01 entschieden.

Gab es ein bestimmtes Stück, einen Schmuck oder ein Accessoire, das das gesamte Bild verändert hat?
Für mich waren es tatsächlich die Ohrringe. Sie haben den Look perfekt abgerundet, ohne ihm die Aufmerksamkeit zu nehmen.
Wie würdest du deinen Hochzeits-Stil in wenigen Worten beschreiben?
Clean, cool, stylish.
Was möchtest du am meisten davon in Erinnerung behalten, wie du dich an diesem Tag gefühlt und ausgesehen hast?
Dieses Gefühl, was sich wahrscheinlich jede Braut wünscht: sich schön zu fühlen, zufrieden zu sein und vor allem man selbst zu sein — nicht verkleidet, nicht zu stark verändert, sondern einfach sich selbst richtig gut zu fühlen. Als ich fertig gestylt war und mich das erste Mal selbst im Spiegel gesehen habe, überkam mich dieses Gefühl. Auch die Reaktion von meinem Mann und meiner Familie, als sie mich das erste Mal gesehen haben, haben dieses Gefühl verstärkt. Genau das wünsche ich jeder Braut und wird mir immer in Erinnerung bleiben.

Elisas Ohrringe — Pear 01 entdecken
Fotografie: Vanessa Toth
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