Elena Stanek hat für ihren Hochzeitstag in Frankfurt einen Look gesucht, der zeitlos, modern und ganz sie selbst ist. Im Gespräch erzählt sie von der Begegnung mit Studio Ena auf einem Flohmarkt, der Entstehung ihrer individuell angefertigten Ohrringe und davon, was ihr von diesem Tag am meisten in Erinnerung geblieben ist.
Ort
Frankfurt
Datum
September 2025
Fotografie
Vanessa Toth
Fotografie: Vanessa Toth
Wann hast du angefangen, dir Gedanken darüber zu machen, was du an deinem Hochzeitstag tragen möchtest?
Die ersten Gedanken zu meinem Hochzeitslook entstanden im Oktober 2024 während eines Familienurlaubs in Andalusien. Meine Schwiegermutter, die gelernte Schneiderin ist, hat meine ersten Ideen damals für mich skizziert. Mein ursprünglicher Plan war ein schlichter figurbetonter Jumpsuit mit einem Cape. Als ich dann die Kollektion von Jesus Peiro entdeckt habe, haben mich die klaren Linien sofort angesprochen. Bei einem Händler habe ich dann ein Kleid mit Cape gefunden, damit war die Idee mit dem Jumpsuit vergessen. Es war ein Look, der mich super widergespiegelt hatte.
Wie kam es dazu, dass du dich für eine Sonderanfertigung entschieden hast – und warum bei Studio Ena?
Ich habe zufällig Elena auf einem Vintage-Designer Flohmarkt in Frankfurt getroffen. Ich war von Anfang an total von diesem cleanen, aber dennoch leicht verspielten Design begeistert. Auf die Frage, ob sie auch Sonderanfertigungen machen würde, tauschten wir uns bei Instagram aus. Für mich stand fest, dass ich etwas Minimalistisches, aber dennoch Elegantes tragen wollte. Und warum bei Studio Ena? Erstens tragen wir beide den gleichen Namen, und zweitens hat mich Ena schon bei den ersten Entwürfen der Ohrringe so geflasht.
Steckt eine persönliche Geschichte oder Bedeutung in der Gestaltung des Stücks?
Ich habe mich auf Pinterest und Instagram von Ohrringen inspirieren lassen. Das war noch bevor ich auf Elena traf. Als ich dann ihren Stil gesehen habe, war es ein klares Match!

Wie war der Weg vom ersten Gespräch bis zum fertigen Stück für dich?
Total unkompliziert. Anhand einer Inspiration entwarf Studio Ena einen Prototyp aus Messingdraht und einer Testperle. Die Länge, Form und die Wahl der Perle haben wir gemeinsam abgestimmt, bis alles perfekt zu meinem Stil passte. Besonders begeistert hat mich die Idee, die Perle fast schwerelos auf dem Draht schweben zu lassen. Studio Ena hat diese Vorstellung so wunderschön umgesetzt.
Was hat dich überrascht, als du das fertige Schmuckstück zum ersten Mal in den Händen gehalten hast?
Obwohl ich so eng im Entstehungsprozess der Ohrringe involviert war, war ich trotzdem so überrascht von der Eleganz, Leichtigkeit und Coolness. Seitdem sind sie ein absolutes Lieblingsstück von mir!
Wie würdest du dich als Braut beschreiben – und hat die Hochzeitsplanung dein Bild davon verändert?
Ich habe mich nicht als klassische Braut gesehen. Statt Tüll und Prinzessinnengefühl wollte ich einen Look, der zeitlos, modern und Ich-selbst ist. Ich wollte mich im Spiegel wiedererkennen, nur eben in Weiß. Genau so bin ich auch an die Hochzeitsplanung herangegangen: strukturiert, rational und mit großer Freude daran, jeden erledigten Punkt von der To-do-Liste abzuhaken. Zum Glück habe ich mit meinem Mann den perfekten Gegenpol an meiner Seite – als kreativer Kopf mit vielen Ideen. Genau dieser Mix hat uns als Team ausgemacht.

Wie würdest du deinen Hochzeitsstil in wenigen Worten beschreiben?
Unser Hochzeitsstil war eine Mischung aus modern, clean und trotzdem voller Farbe. Die lockere Gartenparty war der ideale Rahmen dafür. Unsere Gäste waren genauso gekleidet, lässig schick und mit viel Persönlichkeit. Auch die kräftigen Blumenfarben und das viele Grün an der Location haben es für uns perfekt abgerundet.
Was möchtest du am meisten davon in Erinnerung behalten, wie du dich an diesem Tag gefühlt und ausgesehen hast?
Was mir am meisten in Erinnerung bleibt, ist dieses unbeschwerte Gefühl, einfach ich selbst gewesen zu sein. Nichts sollte aufgesetzt wirken – weder mein Kleid noch mein Styling. Mein Make-up habe ich dank Youtube-Tutorial selbst gemacht, die Haare wurden von einer Freundin gestylt. Mein Kleid saß wie eine zweite Haut. Und genau diese Leichtigkeit spiegelten die Ohrringe wider. Die einzelne schwebende Perle an dem organisch geformten Draht unterstrich die klare, minimalistische Eleganz meines Looks und macht ihn für mich vollkommen.

Fotografie: Vanessa Toth
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