Anna Bormuth hat sich für ihren Hochzeitstag Zeit genommen – für die Wahl des Kleides, für die Suche nach dem passenden Schmuck und für die Frage, wie sie sich an diesem Tag fühlen wollte. Im Gespräch erzählt sie von dieser Reise, von der Entscheidung für die Big Pearl Ohrringe und davon, was ihr von diesem Tag am meisten in Erinnerung geblieben ist.
Fotografie: Kreativwedding
Wann hast du angefangen, dir Gedanken darüber zu machen, was du an deinem Hochzeitstag tragen möchtest?
So richtig konkret wurde es tatsächlich erst nach der Verlobung, vor allem, als meine Trauzeuginnen meinten, dass wir jetzt unbedingt losgehen müssen, weil Brautkleider so früh bestellt werden. Vorher habe ich natürlich immer mal schöne Kleider gesehen, aber erst dann wurde aus Inspiration ein echter Plan.
Wie war die Erfahrung, ein Kleid zu suchen — und war es so, wie du es dir vorgestellt hast?
Ich hätte nie gedacht, dass die Kleidersuche so besonders wird. Eigentlich wollte ich es ganz unkompliziert angehen und keine große Sache daraus machen, aber meine Trauzeuginnen haben mit ganz viel Liebe einen unvergesslichen Tag daraus gemacht.
Hattest du von Anfang an eine klare Vorstellung von deinem Stil, oder hat er sich erst unterwegs gefunden?
Ich war mir sicher, dass ich ein ganz schlichtes, minimalistisches Kleid tragen würde. Am Ende ist es genau das Gegenteil geworden.
Woran hast du gemerkt, dass es das richtige Kleid ist?
Bei allen anderen Kleidern wusste ich sofort: Das ist es nicht. Bei diesem einen habe ich mich einfach wohlgefühlt, und das war für mich das eindeutigste Zeichen.

Wie würdest du dich als Braut beschreiben — und hat die Hochzeitsplanung dein Bild davon verändert?
Ich habe von vielen Dienstleistenden gehört, dass ich wohl eine entspannte Braut war. Vielleicht, weil mein Mann und ich die Hochzeit gemeinsam geplant haben und es sich immer wie unser gemeinsames Projekt angefühlt hat. Er hat vielleicht sogar mehr organisiert und mich dadurch eine entspannte Braut sein lassen.
Was war der am meisten unterschätzte Teil, den gesamten Look zusammenzustellen?
Wie viele kleine Details am Ende zusammenkommen. Nicht nur Kleid, Schmuck und Schuhe – sondern auch, dass Braut und Bräutigam, die Location und die gesamte Stimmung harmonieren.
Das Kleid kommt meistens zuerst. Was hat deinen Look am Ende wirklich vervollständigt?
Der Schleier hat den Look für mich komplett gemacht. Und als das feststand, haben die Accessoires, vor allem die Auswahl des Schmucks, den wirklich schönen Teil der Stylingreise ausgemacht. Das hat am meisten Spaß gemacht.

Gab es ein bestimmtes Stück, einen Schmuck oder ein Accessoire, das das gesamte Bild verändert hat?
Für mich selbst: definitiv die Ohrringe. Trotz des glamourösen Kleides haben sie dem Look etwas Modernes und Edgy gegeben, und dadurch habe ich mich wie ich selbst gefühlt.
Wie würdest du deinen Hochzeits-Stil in wenigen Worten beschreiben?
Urban und elegant, vielleicht mit einem Hauch Vintage.
Was möchtest du am meisten davon in Erinnerung behalten, wie du dich an diesem Tag gefühlt und ausgesehen hast?
Am meisten möchte ich dieses Gefühl in Erinnerung behalten, von so vielen Menschen umgeben zu sein, die uns lieben, denen wir so wichtig sind. Die sich extra auf den Weg gemacht haben, nur um mit uns zu feiern, uns ihre Zeit geschenkt haben und diesen Tag mit uns erlebt haben. Das hat mich unglaublich berührt, und ich habe mich selten so geliebt und getragen gefühlt.

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Fotografie: Kreativwedding
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